„Schwarze Adler“ begannen mit EM-Vorbereitung

Unter Einhaltung strengster Hygienemaßnahmen hat ein Teil unsers XV-er-Rugby- Nationalkaders unter der Leitung des Nationaltrainers Mark Kuhlmann (Heilbronn), assistiert von Co-Trainer Lars Eckert (Heidelberg) und mit der Unterstützung des DRV- Leistungssportpersonals am Bundesstützpunkt Heidelberg, das Platztraining im Rahmen der Vorbereitung auf die Europameisterschafts-Saison 2021/22 begonnen.

Zwar sind die „Schwarzen Adler“ bereits seit Mitte November 2020 regelmäßig dreimal pro Woche im Kraftraum am BSP Heidelberg, wo die Spieler, betreut von DRV-Azubi Justin Renc und angeleitet von Colin Grzanna, die Trainingspläne umsetzen. Doch erst jetzt konnte mit dem Platztraining begonnen werden. Dabei werden nicht nur die Hygienevorschriften des Landes Baden-Württemberg genau eingehalten, hinzu kommen noch die des DRV, die unter anderem die tägliche Pflege von Smartabase mit der Symptomabfragen von Athleten und Checklisten vor Ort beinhalten.

„Alle Teilnehmer waren hoch motiviert“, hat Nationaltrainer Mark Kuhlmann beobachtet: „Wenn demnächst noch mehr Spieler zum Training dazu stoßen können, wird es eine super Sache, die jetzt schon ein großer Schritt nach vorne ist.“ Stand jetzt ist allerdings noch gar nicht klar, wann, in welcher Form und gegen welchen Gegner die Europameisterschaftssaison beginnen kann.

„Im Moment hoffen wir auf eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Spätsommer“, sagte Bundesstützpunktleiter Alexander Widiker (Heidelberg), der maßgeblich an der Organisation beteiligt ist: „Aber wir wollen natürlich bestmöglich vorbereitet sein, wenn es wieder losgeht. Es war nicht einfach, aber aus unserer Sicht sehr wichtig, dass wir einen Weg gefunden haben, wie man das Training der Nationalmannschaft in Heidelberg etabliert. In den vergangenen Wochen waren wir bei dreimal pro Woche Krafttraining und etablieren jetzt regelmäßig eine Platzeinheit in den Trainingsalltag aller Kaderspieler. Ziel ist es, auf insgesamt vier Einheiten (eine Rugby- und drei Athletikeinheiten) pro Woche zu gehen.“

Widiker sieht viel Trainingsfleiß bei den Spielern und den Hunger, „den wir bei unseren Zielen haben.“ Jens Beeskow