Rugby-Frauen wollen Belgien schlagen

Drei-Länder-Cup in Heidelberg: Am Mittwoch alle Punkte einsammeln

Trotz ihrer vermeidbaren 10:12-Niederlage gegen Hongkong China hat die deutsche Rugby-Nationalmannschaft der Frauen noch die Chance, den Drei-Länder-Cup in Heidelberg zugewinnen. Dazu müsste das Team von Nationaltrainer Pierre Mathurin (Heidelberg) allerdings am Mittwoch um 18.30 Uhr im städtischen Rugby-Stadion Fritz-Grunebaum-Sportpark gegen Belgien gewinnen. Deutschland belegt in der Weltrangliste Platz 22, Belgien Platz 24 – was liegt da näher als ein Sieg?

Mit der Leistung seiner Mannschaft gegen das auf Weltranglisten-Platz 16 rangierende Team aus Hongkong China war Pierre Mathurin „mehr als zufrieden“. Das begründet der Trainer so: „Es war ein starkes Spiel zweier Teams auf Augenhöhe, hart umkämpft, wenn auch nicht mit vielen Chancen.“ Um gegen Belgien zu gewinnen, müssten die Chancen konsequent ausgenutzt und jeder mögliche Punkt eingesammelt werden. Mathurin sagt über das Spiel gegen Hongkong China: „Ich bin mir fast sicher: Würden wir das Spiel nochmals spielen, würden wir es gewinnen.“ Gegen Belgien gibt es kleine Veränderungen an der deutschen Formation. „Rugby-Frauen wollen Belgien schlagen“ weiterlesen

Seidler führt den Rugby-Verband

66-jähriger Berliner wurde zum neuen Präsidenten gewählt

Kassel. (CPB) Nachdem der Deutsche Rugby-Verband durch wirtschaftliche Entscheidungen des Präsidiums und Vorstandes in bedrohliche Stürme geraten war, die einige Rücktritte und Kündigungen zur Folge hatten, wurde die Führungsspitze des Verbandes bei einem Außerordentlichen Deutschen Rugby-Tag in Kassel neu aufgestellt, so dass eine Aufarbeitung der Altlasten und eine Neuausrichtung zügig beginnen können.

Die in Kassel vereinigten Mitglieder, die die Vereine und Landesverbände mit 852 Stimmen repräsentierten, wählten Michael Seidler aus Solingen zum neuen Präsidenten und Nachfolger von Michael Schnellbach (Edingen-Neckarhausen), der am letzten Tag des Jahres 2024 zurückgetreten war. Michael Seidler (66) kam als Schützling des großartigen Jugendförderers Fritz Feyerherm 1969 zum Berliner RC und spielte als Innendreiviertel auch für die Berliner Auswahlen, die U19-Nationalmannschaft und den ASV Köln, ehe er als Geschäftsführer großer Unternehmen bis zum Eintritt in den Ruhestand wertvolle Erfahrungen im Management, dem Finanzwesen und der Personalführung sammelte – das alles kann dem Rugby-Verband nur nützlich sein.

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