Es geht nur um den Klassenverbleib

Deutschland startet gegen Rumänien und Portugal in die Rückrunde der Europameisterschaft

Für die deutsche Rugby-Nationalmannschaft beginnt die Rückrunde der Saison 2025/26 am 8.Februar um 16 Uhr im Aue-Stadion in Kassel mit einem Heimspiel gegen Rumänien. Die Schützlinge von Nationaltrainer Mark Kuhlmann (56) aus  Heilbronn müssen binnen sechs Wochen fünf EM-Spiele bestreiten, was für eine überwiegend aus Amateurspielern bestehende Fünfzehn „sehr schwer“ ist.

Die Deutschen spielen in der European Championship, also in der höchsten kontinentalen Liga, und treffen in den Gruppenspielen außerdem auf Portugal (14. Februar, 13 Uhr in Dessau) und Belgien (21. Februar, 20 Uhr in Mons). Danach folgen ein Überkreuzspiel gegen ein Team aus der anderen Gruppe und ein Platzierungsspiel. In der anderen Gruppe spielen Titelverteidiger Georgien, Spanien, die Niederlande und die Schweiz. In der Vorrunde 2025 hat Kuhlmanns Team alle fünf Spiele verloren, weshalb der Nationaltrainer, als Versicherungskaufmann der MLP AG ein kühler Rechner, nur ein Ziel nennt: „Den Klassenverbleib.“ „Es geht nur um den Klassenverbleib“ weiterlesen

Im Rugby muss man auch verteidigen

Gelingt am Sonntag in Kassel gegen Belgien der erste Sieg?

Heidelberg. (CPB) Schon am zweiten Spieltag der Rugby-Europameisterschaft haben sich die in den beiden Gruppen führenden Nationalmannschaften für die Weltmeisterschaft 2027 in Australien qualifiziert. Georgien und Spanien in der Gruppe A sowie Portugal und Rumänien in der Gruppe B sind „down under“ sicher dabei. „Australien, wir kommen!“, postete der rumänische Dreiviertelspieler Paul Mihai Graure auf Instagram.

Eine so gute Nachricht blieb den deutschen Spielern nach ihrer 14:56-Niederlage in Lissabon bei Vizeeuropameister Portugal versagt, wobei Nationaltrainer Mark Kuhlmann (Heilbronn) mit dem Auftreten seiner Fünfzehn in der ersten Halbzeit (0:35) besonders unzufrieden war. Denn die Verteidigung in der Dreiviertelreihe wies scheunentorgroße Lücken auf, und auch im Sturm darf man nur die dritte Reihe von jeder Kritik ausnehmen. Hätten Oliver Stein und seine beiden Flankenstürmer Shawn Ingle und Justin Renc nicht über 80 Minuten nimmermüde gekämpft und getackelt, hätten die Portugiesen vor rund 5000 Zuschauern auch ein dreistelliges Ergebnis erzielen können. So schafften die Iberer „nur“ acht Versuche und acht Erhöhungen.

Und nun? Das dritte EM-Spiel bestreitet die deutsche Mannschaft am Sonntag um 15.30 Uhr im Auestadion in Kassel. Gegner Belgien hat auch zwei Niederlagen erlitten, aber in Portugal (30:40) und gegen Rumänien (14:31) weitaus bessere Ergebnisse erzielt. Für Kuhlmanns Team geht es in der EM nur noch um den Klassenverbleib – und dazu müssten die „Schwarzen Adler“ mindestens eines der nächsten drei Spiele gewinnen.

Deutschland: N. Klewinghaus (SC Neuenheim, L. Wolf) – C. McDonald (British Army RFU), Plümpe (RG Heidelberg), L. Wolf (SC Frankfurt 1880, 64. Z. Hees/RK Heusenstamm), Lammers (SCN) – Pretorius (Sao Miguel), Piosik (Hannover 78, 41. M. McDonald/Caldy RFC) – Ingle (Maidenhead RFC), Stein (Frankfurt), Renc (TSV Handschuhsheim) – M. Himmer (Niort Rugby, 41. Ball/Watsonians FC), Rayan (Frankfurt, 59. Windemuth/Germania List) – Bachofer (Heidelberger RK, 59. Becker/Frankfurt), Reintges (HRK, 70. Mizera/Hannover 78), Schröder (Kapitän, HRK, 48. D. Wolf/Frankfurt). 

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