Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft ist am grünen Tisch in die EM-Division 1 zurückgekehrt
Von Claus-Peter Bach
Heidelberg. Weil das experimentierfreudige Rugby Europe (RE) wieder einmal den Austragungsmodus der Männer-Europameisterschaft geändert hat und Russland suspendiert wurde, spielt die Auswahl von Rugby Deutschland (RD), wie sich der 1900 gegründete Deutsche Rugby-Verband neuerdings nennt, in der Doppelsaison 2023/24 wieder einmal in der Division 1 (= Championship) und möchte den Abstieg in die Division 2 (= Trophy) vermeiden.
Sie sehen der EM 2023 gespannt entgegen, v.l.n.r.: Sturmtrainer Kehoma Brenner, Nationaltrainer Mark Kuhlmann und Dreiviertelreihe-Trainer Lars Eckert. Foto: F&S
Dieses Ziel verkündete Nationaltrainer Mark Kuhlmann (Heilbronn), nachdem er mit 35 Spielern in Heidelberg bereits das dritte intensive Vorbereitungs-Wochenende verbracht und festgestellt hatte: „Die Spieler sprühen vor Ehrgeiz.“ „Ferreira und Parkinson kehren ins Nationalteam zurück“ weiterlesen
Schnabel, Seng und Nostadt wurden in den Vorstand gewählt.
Der gemeinnützige Verein „Freunde der deutschen Rugby-Nationalmannschaft e.V.“ hat seine Ordentliche Mitgliederversammlung am 19. März 2022 zwischen 11 Uhr und 13.20 Uhr im „Clubraum 2“ des Sport- und Kulturzentrums Martinsee im südhessischen Heusenstamm abgehalten. Neun Mitglieder nahmen daran stimmberechtigt teil, die Versammlung war uneingeschränkt beschlussfähig.
Eingangs erinnerte der Vorsitzende Claus-Peter Bach (Plankstadt) an die seit der letzten Versammlung im Juni 2019 verstorbenen Mitglieder Manfred Hofmann (+ 81/Heidelberg) und Hans-Joachim Wallenwein (+71/Dossenheim).
Das Gründungsmitglied Wallenwein, auch 18 Jahre lang Vizepräsident des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) und Teamchef der Männer-Nationalmannschaft, wirkte bis zu seinem Tod als stellvertretender Vorsitzender und Protokollführer des Vereins und hat sich bleibende Verdienste erworben. Die Versammlung ehrte die Verstorbenen mit einer Schweigeminute.
Der Verein hat im neunten Jahr seines Bestehens 81 Mitglieder; das sind 75 Personen und sechs Institutionen, das sind sieben weniger als 2019.
Nun haben die „Freunde“ auch einen neuen Vorstand.
Der neue 1. Vorsitzende der „Freunde“ Jürgen Schnabel
Jürgen Schnabel (Wiesloch), ein 60-jähriger Diplom-Kaufmann, wurde zum Vorsitzenden und Nachfolger von Bach gewählt, der sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte.
Neuer stellvertretender Vorsitzender und Nachfolger Wallenweins ist Armin Seng, ein 58-jähriger Bankkaufmann aus Weinstadt. Peter Nostadt (Schriesheim) wurde als Schatzmeister in seinem Amt ebenso bestätigt wie der Kassenprüfer Heinrich Drügemöller (66/Ladenburg).
Neuer Kassenprüfer ist Nikolaus Henrich (59) aus Bingen. Alle Wahlen fielen einstimmig aus. „Neue Vereinsführung für die „Freunde““ weiterlesen