Rugby-Nationalteam will auch Portugal ärgern

In der Europameisterschaft am Samstag in Dessau die zweite Bewährungsprobe – Siebenerrugby-Team in Nairobi

Heidelberg. (CPB) Nach ihrem völlig unerwarteten 30:24-Sieg über Rumänien ist die deutsche Rugby-Nationalmannschaft guter Laune und vor dem zweiten Europameisterschaftsspiel am Samstag um 13 Uhr in Dessau gegen Portugal voll motiviert.

Der Erfolg gegen die vielfachen Europameister, die in den 1970-er Jahren auf einer Stufe mit den Franzosen standen und diese – unter anderem mit dem späteren deutschen Bundestrainer Peter Ianusevici als Außendreiviertel – mehrfach besiegt haben, hat sich sofort ausgezahlt. In der Rangliste von World Rugby hat sich Deutschland um vier Plätze auf Rang 31 verbessert und Paraguay, Russland, Schweden und Brasilien hinter sich gelassen, während Rumänien auf Rang 22 verharrt.

Portugal, EM-Vierter des Vorjahren nach einem 7:21 im Bronze-Finale gegen Rumänien, ist nach dem jüngsten 47:17-Sieg in Belgien in der Weltrangliste um einen Platz auf Rang 19 und damit vor Samoa geklettert. „So gut sind die Portugiesen auch“, sagt Nationaltrainer Mark Kuhlmann (Heilbronn), für den sich an der Zielsetzung nichts geändert hat: „Wir wollen auch gegen Portugal ein gutes Spiel machen, Punkte auf die Anzeigetafel und den Gegner in Verlegenheit bringen. Für uns geht es nur um den Klassenverbleib.“ „Rugby-Nationalteam will auch Portugal ärgern“ weiterlesen

Historischer Rugby-Sieg in Heidelberg

Zum Auftakt der Europameisterschaft schlägt Deutschland den hohen Favoriten Rumänien mit 30:24
Von Claus-Peter Bach

Heidelberg. Der Frankfurter Spielmacher Leo Wolf, dem fünf Minuten vor Schluss der entscheidende vierte Versuch zum 30:24 (6:14)-Sieg und zum offensiven Bonuspunkt gelungen war, sprach vom „schönsten Gefühl meines Lebens.“ Der Handschuhsheimer Flankenstürmer Justin Renc, der die deutsche Rugby-Nationalmannschaft erstmals als Kapitän aufs Feld führen durfte, wollte vor Freude die ganze Welt umarmen.
Mit einem völlig unerwarteten und dennoch vollkommen verdienten Erfolg über den vielfachen Titelträger Rumänien ist Deutschland erfolgreich in die Europameisterschaft 2026 gestartet, in der nach wie vor nur ein Ziel gilt: Der Klassenverbleib.
1500 Zuschauer erlebten im Heidelberger Fritz-Grunebaum-Sportpark, wohin das Match kurzfristig von Kassel verlegt worden war, eine der besten Leistungen einer deutschen Fünfzehn seit vielen Jahrzehnten. In ihrem „Wohnzimmer“ zeigten die Schützlinge von Nationaltrainer Mark Kuhlmann (Heilbronn) eine fantastische Defensive, und sie spielten auch stark im angeordneten Gedränge und an den Gassen gegen die deutlich höher gewachsenen und schwereren Rumänen, die dann brandgefährlich waren, wenn sie mit dem massiven Sturm ins Rollen kamen. Mark Kuhlmann sagte: „Ich bin zwar nie zufrieden, aber heute bin ich glücklich!“ „Historischer Rugby-Sieg in Heidelberg“ weiterlesen

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