Aktivitäten unseres Fördervereins und ein vorsichtiger Ausblick

Liebe Freundinnen und Freunde der deutschen Rugby-Nationalmannschaft!

Nachdem in den letzten 13 Monaten aufgrund der noch immer virulenten Coronavirus- Pandemie in Deutschland keine Rugbyspiele stattfinden durften, geben wir Ihnen hier Informationen über die Aktivitäten unseres Fördervereins und wagen einen vorsichtigen Ausblick.

Der europäische Rugby-Verband (Rugby Europe/RE) hat die Saison 2019/20 in der Europameisterschafts-Division 2 (European Trophy) für beendet erklärt. Das Spiel zwischen den Niederlanden und Litauen (36:17) am 7. März 2020 konnte gerade noch ausgetragen werden, dann wurden die ersten Lockdowns verfügt, so dass zwei Spiele der deutschen Nationalmannschaft (Deutschland – Litauen und Ukraine – Deutschland) ausgefallen sind. Der RE-Vorstand hat beide Spiele mit 0:0 gewertet, so dass sich folgende Abschlusstabelle der Saison 2019/20 ergibt: 1. Niederlande 21 Punkte; 2. Schweiz 14; 3. Ukraine 14; 4. Deutschland 8; 5. Litauen 7; 6. Polen 5.

Der Erste Niederlande wird am 13. Juni 2021 das Relegationsspiel gegen Belgien, den Letzten der Division 1 (European Championship), bestreiten – sofern es die Pandemielage zulässt. Anschließend wird der Sieger des Relegationsspiels in der Division 1 die Nachholspiele gegen Georgien (gegenwärtig 18 Punkte), Rumänien (9), Portugal (5), Russland (4) und Spanien (2) bestreiten, woraus sich die Abschlusstabelle der Saison 2021 ergeben wird.

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28 Spieler für Deutschland – Niederlande

Eine Woche vor dem Rugby-Europameisterschaftsspiel gegen die Niederlande am Samstag (23. November 2019) um 14.30 Uhr im Heidelberger Fritz-Grunebaum-Sportpark hat Bundestrainer Mark Kuhlmann (Heilbronn) ein 28-köpfiges Aufgebot benannt, das am Freitag auf 23 Spieler reduziert wird.

Folgende Akteure sind eingeladen, am Kräftemessen der beiden ungeschlagenen Teams der EM-Division 2 teilzunehmen:

Deutschland: Niklas Hohl, Felix Lammers, Pierre Mathu-rin, Jörn Schröder (Heidelberger RK), Anthony Dickinson, Johannes Schreieck (RG Heidelberg), Leonard Becker, Mick Burisch, Robert Lehmann, Nicolas Rinklin, Joshua Tasche, Luke Wakefield (SC Neuenheim), Marcus Bender, Mark Fairhurst, Nikolai Klewinghaus, Felix Martel, Emil Schäfer, Paul Schüle (TSV Handschuhsheim), Kelvin de Bruyn (TV Pforzheim), Samy Füchsel, Marcel Henn, Hassan Rayan, Emil Rupf (SC Frankfurt 1880), Anton Gleitze (Berliner RC), Pascal Fischer, Maximilian Kopp, Justin Renc und Jarrod Saul (Hannover 78).

Auffällig ist, dass Kuhlmann und seine beiden Assistenten Alexander Widiker und Lars Eckert keine im Ausland unter Vertrag stehenden Nationalspieler nominiert haben, obwohl diese in guter Form sind. Dies hängt in erster Linie damit zusammen, dass der Deutsche Rugby-Verband (DRV) gegenwärtig deren Reisekosten nicht bezahlen könnte, allerdings bauen die Trainer auch lieber auf Spieler, die zu allen Trainings und Spielen verfügbar sind. In der Vergangenheit haben französische Vereine ihren deutschen Spielern den Einsatz im Nationalteam erschwert oder verboten.

Weitere Hinweise zum Länderspiel finden Sie auf der Website des RBW.

In der zweiten französischen Liga (ProD2) führen Oyonnax und Grenoble die Tabelle mit jeweils 34 Punkten an. Vannes mit dem deutschen Kapitän Christopher Hilsenbeck und Eric Marks in der zweiten Sturmreihe ist mit 18 Punkten Elfter, Aurillac mit Julius Nostadt in der ersten Reihe mit 15 Punkten auf Platz 14. In der Topscorerliste liegt der im TSV Handschuhsheim ausgebildete Hilsenbeck mit 74 Punkten auf Platz sechs. Der aus dem SC Neuenheim stammende Nostadt war am achten Spieltag bester Spieler der Liga – nach einem 39:6 gegen Aix-en-Provence. In der 3. Liga (Fédérale 1) ist Sturmführer Sebastian Ferreira (zuletzt HRK) laufend der beste Mann auf dem Platz, und der Handschuhsheimer Tim Menzel ist Stammspieler und Kickspezialist in Rennes.

In der Top-14-Liga ist der Abstiegskampf interessant. Stade Français Paris, das dem Eppelheimer Unternehmer Dr. Hans-Peter Wild gehört, hat das Stadtderby vor 14 000 Zuschauern gegen Racing Paris mit 9:25 verloren, ist Tabellenletzter und hat nach neun Spieltagen schon sieben Punkte Rückstand auf den Vorletzten Union Sportive Agenais. Tabellenführer ist Lyon vor Bordeaux.                           CPB