Deutsche Rugby-Frauen gewinnen in Finnland mit 85:12 Punkten
Heidelberg. (CPB) Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einem haushohen Sieg in die Frauenrugby-Europameisterschaft gestartet. In der Ruutisavu Areena von Vantaa, unweit der Hauptstadt Helsinki, feierte die Fünfzehn von Nationaltrainer Pierre Mathurin (Heidelberg) einen 85:12-Sieg gegen Finnland. Mathurin, der in Finnland von Te Ira Davison und während der Vorbereitung von dem frisch wegen einer Kreuzband-Verletzung operierten Andrew Reintges als Co-Trainern unterstützt wurde, sagte: „Unser Plan und Ziel ist es, am Ende dieser Saison als Meister der European Trophy in die Championship aufzusteigen.“
Der Sieg vor allenfalls 100 Zuschauern im kalten und windigen Finnland bietet den deutschen Frauen eine günstige Ausgangsbasis vor den beiden Heimspielen am 6. Februar 2027 um 14.30 Uhr im Heidelberger Fritz-Grunebaum-Sportpark gegen Georgien und am 27. März an noch nicht bekanntem Austragungsort gegen Schweden. Pierre Mathurin konzentriert sich bereits auf die nächste Aufgabe: „Georgien ist neu in der Europameisterschaft, aber als Rugby-Nation bekannt und gefürchtet. Der Verband ist wohlhabend. Wenn die eine Mannschaft in einen internationalen Wettbewerb schicken, sind sie stark.“ Bekanntlich sind Georgiens Männer bereits ein Dutzend Mal Europameister geworden.
In Finnland hatte der deutsche Cheftrainer am Spiel seiner Frauen nichts auszusetzen. „Ich habe nicht viel zu meckern. Was wir uns vorgenommen und erarbeitet hatten, wurde gut umgesetzt“, sagte Pierre Mathurin, der einmal mehr einem starken Block des deutschen Meisters Heidelberger Ruderklub vertraute.
Die deutsche Mannschaft erzielte 15 Versuche durch Außendreiviertel Sophie Hacker (3), Flankenstürmerin Lilli Schüßler, Sophie Hagemann, Spielführerin und Innendreiviertel Mette Zimmat (2), Laura Schwinn, Innendreiviertel Paula Schult (2), Verbindungshalb Charlotte Malaizier und Johanna Hacker-Klewinghaus (4). Malaizier fügte mit fünf erfolgreichen Erhöhungen weitere zehn Punkte hinzu. Lilli Schüßler, Hille Janssen und Sophie Hagemann gaben ihr Debüt in der Nationalmannschaft.
Deutschland: Bürger (Heidelberger RK) – J. Hacker-Klewinghaus (HRK), Schult (HRK), Zimmat (Kapitän/HRK, 55. Hagemann/Wiedenbrücker TV), S. Hacker (HRK) – Malaizier (HRK), Nowotny (TSV Handschuhsheim, 55. Schwinn/SCN) – Weigel (HRK), Gossmann (Germania List), Schüßler (HRK, 60. Trauth/HRK) – Seifert (HRK, 60. Stauch/HRK), Lauter (Dendermonde RC, 55. Janssen/List) – Fouquet (FC St. Pauli, 60. Paul/Dendermonde), Dehnert (SC Neuenheim, 55. Rickel/St. Pauli), Bier (RC Mainz, 43. Schucker/HRK).

